Optik Plueschke
blockfrau mit brille

Kinderoptometrie

Sehen ist ein Lernprozess, der sich im frühen Kindesalter vollzieht. Zu diesem Lernprozess gehört die Entwicklung von Sehfunktionen. Um das Sehverhalten von Kindern wirklich beurteilen zu können, brauchen wir besondere Kenntnisse über Augenfunktionen. Mit diesem Bereich der Augenoptik befasst sich die Funktionaloptometrie. Sie gibt Aufschluss über die Sinnesverarbeitung und über Zusammenhänge des Sehens.

Sehen bedeutet wahrnehmen - also das Verstehen von Bildern, die von unseren Augen aufgenommen werden. Es bedeutet sehr viel mehr als nur scharf zu sehen.

Nach der Geburt beginnt für den Menschen eine visuelle Lernphase. Dabei wird das Sehen kontinuierlich präzisiert.

Wichtige Grundlagen für eine optimale Sehentwicklung sind das Zusammenarbeiten beider Augen, eine optimale Augenstellung, gleichmäßige Augenbewegungen sowie das Scharfstellen und die daraus resultierende Visualisierung - also das sich ein Bild machen von dem Angeblickten. Greifen diese Prozesse nicht ineinander, kann dies zu funktionellen Störungen führen.

Gerade bei Kindern, die sich noch in der Sehentwicklung und im Leselernprozess befinden, können Lern- und Leseprobleme auftreten.

Durch eine gründliche visuelle Analyse werden mit Hilfe zahlreicher Wahrnehmungstests mögliche Ursachen aufgedeckt. Daraus lässt sich ableiten, an welchen Stellen das visuelle System ineffektiv arbeitet und ob es ggf. trainiert werden kann.

Ein individuelles Visualtraining fördert das Zusammenarbeiten beider Augen, damit das Sehen nicht nur gut, sondern auch effektiv wird.
 
Katja Kuring, Augenoptikermeisterin bei OPTIK PLÜSCHKE und „Anerkannte Fachberaterin für Funktionaloptometrie“ der  WVAO (Wissenschaftliche Vereinigung für Augenoptik und Optometrie)